Tough Guy zum Zweiten

Im Ziel, stolz und geschafft...
 

Schon ist wieder ein Jahr rum. Wie die Zeit doch vergeht… Genau vor einem Jahr war ich ebenfalls beim härtesten Rennen der Welt, dem Tough Guy und schwor mir danach tief und fest so einen Mist nie wieder zu machen. Tagelang quälten mich blaue Flecken, Schürfwunden und geschwollene Beine. Und wie sieht es dieses Jahr aus? Ich stehe am selben Ort, glücklich mit der erneuten Siegermedaille in der Hand. Die Schürfwunden etwas weniger und die Erfrierungen etwas moderater, da auch in England der Winter noch nicht eingekehrt war. Dafür aber Matsch überall. Von oben bis unten eingedreckt. Die letzten Tage hatte es gut geregnet, wodurch der Boden gut aufgeweicht war. So wurde der Parkour zur reinen Schlammschlacht. Ich weiss nicht wie oft ich ausgerutscht bin und ich ein vollkommenes Schlammbad genommen habe. Nach dem 10. Mal habe ich aufgehört zu zählen… Warum aber tut man sich so etwas an? Und dann auch noch zum zweiten Mal? Erneut Kilometerlang durch kaltes Wasser tauchen, Stromschläge abbekommen, meterhohe Hindernisse überqueren, über Feuer springen…? Heute kann ich es sagen, es ist der stolz etwas geschafft zu haben, was sonst niemand so leicht schafft. Ein Stolz, der auch die nächsten Wochen noch bleiben wird. Und schon heute ist für mich klar, die Sucht hat mich ergriffen. Ich bin nächstes Jahr wieder am Start…
Danke an alle, die mir noch last-Minute meine Ausrüstung repariert (gelle, Mama) haben und auch an meine tolle Trainingsgruppe, die mir den Weg für so eine Leistung leichter gemacht haben.
Gruß iki

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