SOS-Kinderdorf-Kinder tragen mich zum Sieg beim Mauritius Marathon

 

Wo waren bloß die Hindernisse?

Seit gut einem Jahr hatte ich nur noch Wettkämpfe mit Hindernissen bestritten und war deshalb gespannt, ob ich überhaupt noch ohne Hindernisse laufen könnte. Nach 5 Kilometer wünschte ich mir nichts sehnlicher als ein Hindernis zur Abwechslung. Doch außer ein paar Autos, die an mir vorbeizischten (ja, die Strasse auf der wir liefen war nicht gesperrt), war kein Hindernis weit und breit in Sicht. Gott sei dank, war es sehr windig und es kamen immer wieder ein paar Schauer hinunter, so dass ich mich nicht ganz verloren fühlte.

Am Schluss gewann ich den Halbmarathon und wurde sogar auch 2. insgesamt (Männer und Frauen). Auch wenn die Zeit sicherlich schneller hätte sein können (1.29), war ich doch sehr zufrieden, zu Mal ich seit einer Woche nicht mehr laufen konnte, da mich der Dodo-Trail doch einige Körner gekostet hatte. Die Strecke ging übrigens hauptsächlich an der Küste entlang und durch die Küstendörfer.

Ins Ziel einlaufen durfte ich mit den Kindern vom SOS-Kinderdorf, was mir eine große Ehre war. Diese hatte ich schon am Vortag im Kinderdorf besucht und ihnen ein paar Fussbälle vorbei gebracht. Strahlende Kinderaugen sind einfach was Schönes besonders wenn man mit ihnen laufen darf…

Gruß Iki

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