Entzündungshemmende Ernährung: Teil 2

So, wie versprochen kommt nun die Fortsetzung meines straffen Anti-Entzündungs-Plans. Auch der Nachmittags-Snack ist gut geplant. Eine Portion Kräuter-Bull steht auf dem Ernährungsplan.

Der von mir entwickelte Anti-Entzündungs-Drink ist voller Nährstoffe. Rote Beete Saft, Ingwer, Kurkuma, frische Kräuter, Leinöl und Pfeffer, alles wird hier rein gemischt in hohen Dosierungen. Und das tolle ist, der Kräuter-Bull schmeckt richtig lecker.

Zum Abendessen gibt es ebenfalls immer etwas stark Entzündungshemmendes. Meistens Fisch, aber auch mal ein gutes Bio-Rind kommt auf den Tisch. Schwein und Pute sowie Weizen essen wir momentan nicht. Das würde nur die Heilung verlangsamen.

Auch nach dem Abendessen geht es nochmals darum möglichst viele Nährstoffe in mich einzupumpen. 1 EL Meerrettich, 1 EL Senf, sowie 1 EL Tomatenmark gehören momentan zu meinem täglichen Abendessen. Nicht zu vergessen wieder die 5 Chilli-Schoten…Ein leckerer Nachtisch J.

Vor dem ins Bett gehen, nehme ich die letzte Nahrungsergänzung des Tages: meine 3 Kapseln Laktoferrin (Firma Ultra-Sports). So gehen trotz Verletzung meine Eisenwerte nicht in den Keller.

Im Bett rumort der Magen, doch der Zeh sagt Danke für die Nährstoffe und ich spüre schon wie es ihm wieder ein bisschen besser geht.

Gruß iki

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Nährstoffe-die mich wieder auf Zack bringen

Wie schon im letzten Blog versprochen, erläutere ich euch heute ein bisschen meinen entzündungshemmenden Ernährungsplan, welchen ich seit knapp 1.5 Wochen voll durchziehe um die Heilung meines Zehs zu beschleunigen. Übrigens, alle Nahrungsergänzungen sind getestet, damit sie auch ja doping frei sind…

Morgens früh stehe ich erst einmal auf und gönne mir ein Gläschen ASEA auf nüchternen Magen. ASEA ist ein neuartiges Produkt aus den USA, welches durch das Aktivieren verschiedener Signalwege im Körper, die Wundheilung verbessern soll.

Zum Frühstück gibt es dann erst mal einen Shake mit 5cm langem Inwer, Zimt, Kurkuma, Pfeffer und Beerchen. Achtung: Hochentzündungshemmend. Der Nachtisch besteht aus circa 2 Dutzend Pillchen. Mit dabei sind Arnica Kügelchen, mehrere Pflanzeextrakte, probiotische Bakterien (Symbiotin: Firma Ultra-Sports), Chonsamin (Firma Ultra-Sports), sowie eine Fischöl Kapsel und ein Vitamin D Präparat. Zusätzlich werden 5 Chilli geschluckt.

Um 10h, wenn ich wieder Hunger verspüre, genieße ich eine Tasse Kaffee mit 2 großen Teelöffel Kakao, denn auch Kakao stoppt Entzündungen im Körper.

Mittagessen:

Zum Mittag gibt es meistens Fisch, heute zum Beispiel gab es Hering, Brokkoli-Zwiebel-Gemüse mit selber gemachter Bärlauchpesto. Ein wahres Feindes-Essen gegen die Entzündung im Zeh.

Also, wenn ich eine Entzündung wäre, dann hätte ich jetzt allerspätestens das Weite gesucht…

Als Nachtisch gibt es wieder ein paar Pillchen (Arnica, Symbiotin, Fischöl), sowie die 5 Chilli.

Zusätzlich nehme ich zwei weitere Aminosäuren (Taurin und Beta Alanin), welche die Wundheilung beschleunigen.

Wie es am Nachmittag und zum Abend weiter geht, im nächsten Blog J.

Gruss iki

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Wenn mal was nicht so läuft…

Heute muss ich euch leider schlechte Nachrichten vermelden. Letzten Montag kam ich mit einem etwas schockierenden Befund vom Arzt. Eine Ermüdungsfraktur und Entzündung am linken Großzehen Grundgelenk. Ob dies noch mit meinem Sturz im Februar zu tun hatte, kann man nicht sagen. Vieles deutet aber darauf hin, denn der Großzeh war/ist am Endgelenk durchgebrochen und ein kleines Stück vom Knochen ist auch ab.

Hm. Das galt es erst mal zu verdauen. Was macht man nun in einer solchen Situation? Erst lief alles nach Plan. Die Form ist da. Die Trainingseinheiten liefen unglaublich, so dass das große Ziel „EM Helsinki“ ziemlich in greifbare Nähe gerückt war.

Kopf hängen lassen? Nein, dass mache ich nicht. Plan B wurde eingeleitet. Das heißt

-          Strukturelles Krafttraining zum Auftrainieren der Defizite (Mitgrund für die Über-Belastung)

-          Laufanalyse für neue Einlagen zum Entlasten des Zehs

-          Joker setzen der Nährstoffmedizin

-          Strukturelle Planung des Alternativtrainings mit meinem Trainer Pierre Ayadi

In den nächsten Tagen werde ich euch von meinen Nährstoffjokern, dem Krafttraining und meinem Alternativtraining berichten.

Die Saison ist noch nicht abgehakt. Wir haben erst April. Der Einstieg in die Saison wird sich nur etwas verschieben.

Liebe Grüße iki

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Trainingslager in Bella Italia

Seit knapp einer Woche befinde ich mich in Milano Marritima. Es ist das letzte Trainingslager bevor endlich die langersehnte Saison losgeht, auf die ich das letzte halbe Jahr so eifrig trainiert habe.

In diesem Trainingslager geht es jetzt darum noch einmal etwas höhere Intensität zu trainieren. Die Grundlage habe ich genug in Flagstaff und Dullstrom trainiert.

Milano Marittima liegt direkt am Meer, ist vom Wetter etwas milder als Deutschland und ist daher ein heiß begehrter Trainingsort für Läufer und Leichtathleten aus ganz Deutschland, Österreich, und auch anderen europäischen Ländern. Im Stadion von Milano Marittima ist manchmal so viel los, dass man nicht so genau weiß, wo man jetzt seine Hürden hinstellen soll. Doch Leichtathleten sind ja flexible Menschen, die sich ganz gut arrangieren können.

Die ersten Tage des Trainingslagers verliefen sehr gut. Das Laufen im nahegelegenen Pinienwald macht Spaß und da so viele Läufer unterwegs sind, wird auch ein 20km Lauf nicht langweilig. Man begegnet ja ständig neuen Leuten…

Unser Physiotherapeut Uli Brüderlin versorgt uns prächtig. Jede unserer Bewegungen wird beobachtet, analysiert, und dann penibel kritisiert. Danach werden unsere Arme angetaped, komische Übungen durchgeführt, und alles nur um endlich den „perfekten und ökonomischsten“ Laufstil zu erlernen.

Auch wenn er uns ab und zu etwas auf den Keks geht, wissen wir doch alle, dass Uli recht hat und wenn wir dann endlich unsere kleineren Defizite aufgearbeitet haben, dann bin ich mir sicher, dass wir noch schneller und schöner J laufen können.

So, das war es jetzt erst mal von mir. Werde mich gegen Ende aber nochmals melden.

Viele liebe Grüße,

iki

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Schwachstellen beseitigen

Letzte Woche habe ich es geschafft mich mit dem Athletiktrainer Rainer Schrey von dem Erstliga Verein FSV 05 Mainz zu treffen. Gemeinsam sind wir nochmals ein paar Kraftübungen durchgegangen, mit welchen ich  mir die Spritzigkeit und Explosivität am Wassergraben und an den Hürden aufbauen will. Zusätzlich zeigte er mir tolle Übungen um meine Beweglichkeit zu verbessern. Mit tollem neuem Input kann es dann ja losgehen ins nächste Trainingslager nach Italien Ende März.

Gruß iki

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TOP 10 in Deutschland

Noch lange hatte ich mit dem Gedanken gespielt, ob ich bei den Deutschen Meisterschaften in Ohrdruf im Cross überhaupt starten sollte, denn meine Prellung am Zeh war bis letzte Woche einfach noch nicht optimal. Doch jetzt bin ich froh, dass ich es doch gestartet bin. Das Feld in Ohrdruf war so stark wie schon lange nicht mehr. Alles was Rang und Name hatte auf der Mittel und Langstrecke war am Start. So war klar, dass es ein hart umkämpftes Rennen geben wird. Bei der Streckenbesichtigung dachte ich, dass mein Trainer Pierre Ayadi ein Witz macht als er mir erklärte, wir müssten den steilen Berg 4 Mal hochwetzen, sowie jede Runde über Hindernisse und Wassergraben springen. Von meiner Zeit in Florida war ich nur noch Crossläufe auf Golfplätzen gewohnt, die normalerweise keinerlei Anstiege hatten. Doch als Hindernisläuferin sollte ich das ja schon irgendwie schaffen…

Da ich leider in der zweiten Reihe startete musste ich mich nach einem schnellen Start Stück für Stück nach vorne arbeiten. Wenn auch nicht optimal, ist es natürlich motivierend sich von Platz 30 auf 10 während eines Rennens vorzuarbeiten. Am Schluss lies ich sogar einige bekannte Gesichter, die zum Teil viel bessere Bestleistungen als ich vorweisen, weit hinter mir.

So kann ich also voll zufrieden sein, dass das Alternativtraining in Südafrika so gut angeschlagen hat. Nun freue ich mich schon auf die nächsten Rennen im Mai auf der Bahn, wo ich endlich wieder meine Spezialstrecke, 3000m Hindernis laufen werde.

Gruß iki

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3,2,1 hier kommt das Brooks Running Team

Dieses Wochenende wurde das Brooks-Running Team offiziell gestartet . Für dieses Highlight lud die Firma Brooks das gesamte Brooks Running Team ein um ein aufregendes Wochenende zu erleben. Am Freitag durften wir uns erst mal das Brooks Gebäude in Münster anschauen und wir erfuhren tolle Infos über den „Werdegang“ von Brooks. Momentan ist Brooks ihren Konkurrenten was Kundenzufriedenheit und Qualität angeht hochüberlegen. Ist auch meine Meinung J. Danach durften wir sogar noch einen Blick auf die neuen Proto-Typen werfen. Leider wies uns Christopher Billington (Marketing Manager von Brooks) an durchgehend in die Hände zu klatschen, so dass wir uns keine Schuhe stibitzen konnten. Naja, schade, müssen wir eben auch warten bis diese auf den Markt kommen… Ich verspreche euch jedoch, dass die neuen Schuhe noch cooler sind.

Nach einer Stadtralley und viel (etwas zu viel) Infos über Münster ging es dann genüsslich zum gemeinsamen Abendessen ins Maredo.

Das Highlight war dann das Fotoshooting am Sonntag. Hier scheute Brooks wirklich keine Arbeit und hatte die besten Fotografen eingeladen um Bilder von uns zu machen für die neue Brooks-Running Team Homepage (Ab April online) Sogar Visagistinnen(oder auch SchminckerinnenJ), die Makeuptwins waren da um uns mal so richtig raus zu putzen.

Zwar war es ein langer Tag, aber da alles super organisiert war, gab es immer etwas zu tun und das Event hat unser Running Team definitiv zusammengeschweißt.

Danke nochmals an Brooks für das Organisieren dieses Events!

Eure Iki

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Südafrika Ade

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge beendeten wir am Samstag unser drei-wöchiges Trainingslager in Südafrika. Die Sonne und das gute Wetter hätten wir alle gerne mit nach Deutschland genommen, doch die Aussicht auf eine Ruhewoche klang auch nicht schlecht. Die letzten drei Wochen trainierten wir fast jeden Tag zweimal. Klar, dass da der Körper jetzt nach einer Pause schreit.

Zwar musste ich zwischendurch eine Woche Alternativ-Rad trainieren, da mir mein Fuss etwas Probleme machte durch meinen Sturz über eine Wurzel in Deutschland.

Doch der zweite Teil des Trainingslagers lief dann umso besser. Alle wichtigen Einheiten wurden erfolgreich absolviert und nachmittags setzte ich mich dann immer aufs Fahrrad um den Fuss noch etwas zu schonen.Diese schnelle Genesung habe ich sicherlich auch unseren zwei Physios Hems und Matze zu verdanken, die sich wirklich täglich um mein Wohlergehen kümmerten.

Tolle Eindrücke, haben wir denke ich alle aus Südafrika mitgebracht. Nicht nur überzeugte die Freundlichkeit der Südafrikaner, auch die Restaurants und die Frische der Lebensmittel war nicht zu schlagen.

In zwei Wochen werden wir uns dann alle bei den Deutschen Meisterschaften in Ohrdruf wieder sehen, wo wir hoffentlich zeigen können wie gut wir in der Höhe trainiert haben. Bis dahin sollten wir uns auch ausreichend erholt haben.

Viele liebe Grüße,

Friederike

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Grüße von Südafrika

Ich sitze gerade bei blauem Himmel und Sonnenschein und schaue auf das glitzernde Seechen vor mir. Die Aussicht von meiner Veranda ist einfach umwerfend. Seit knapp 2 Tagen sind wir in Südafrika für ein weiteres Trainingslager. Nachdem wir in Kapstadt gelandet waren ging es mit einem Reisebus auf eine 3 Stunden lange Fahrt nach Dullstrom auf 2000m Höhe. Da noch niemand vorher in Südafrika gewesen ist war alles natürlich noch viel aufregender. Gleich bei der ersten Tankstelle mussten wir halten um „getrocknetes Fleisch“ zu verzehren, eine Spezialität in Südafrika. War nicht jedermanns Geschmack, aber Hauptsache der Hunger war gestillt. In Dullstrom bewohnen wir mehrere Häuser meist zu viert oder sechst. Die Häuser sind sehr luxuriös ausgestattet. Für Südafrika hätte ich das nicht erwartet. Der absolute Luxus ist „Elisabeth“ unsere Putzfrau, die wirklich täglich kommt und uns die Wohnung etwas sauber macht. In Dullstrom gibt es einen kleinen Supermarkt, der kaum größer ist als eine große Bäckerei in Deutschland. Dort bekommen wir eigentlich alles was wir brauchen außer Luxusgüter . Da es nur eine Kasse gibt, ist meistens eine lange Schlange bis zu den Regalen rein. Natürlich sind wir hier die Attraktion. So viele „weiße“ mit schönen Turnschuhen. Die Turnschuhe sind heißbegehrt von den Straßenhändlern, die leckere Macadamia Nüsse verkaufen. George, Antonio, alle wollen sie, dass wir uns ihre Namen merken und ihnen am Schluss des Trainingslagers unsere Schuhe hier lassen. Essen gehen kann man auch super in Dullstrom. Für uns sind die Preise natürlich sehr günstig. Ein Fisch mit Gemüse, Kartoffeln und Salat kostet zum Beispiel nur knappe 7 Euro. Besonders das Rindfleisch schmeckt einfach fantastisch hier, denn es kommt direkt aus dieser Gegend von einem Weidetier, welches sehr viel Bewegung bekommt. Auch das Obst schmeckt unglaublich aromatisch. Bei dem Klima wächst alles etwas besser. Einen Sonnenbrand haben sich so gut wie alle gleich am ersten Tag geholt. Die Sonne ist unheimlich stark. Mit dieser Stärke hätte selbst ich nicht gerechnet. Trainingstechnisch haben wir es erst einmal locker angehen lassen. Doch das wird sich nach der Anpassungsphase natürlich ändern. Wie oft ich hier etwas posten kann ist noch fraglich, denn Internet ist hier noch nicht so weit verbreitet. Viele liebe Grüße aus Südafrika. iki

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Iki lässt es laufen

9.18.75 zeigte die Uhr im Ziel an. Eine Zeit von der ich nie gewagt hätte zu träumen. Um gleich 9 Sekunden verbesserte ich meine Bestzeit über 3000m, die ich letztes Jahr in Boston aufgestellt hatte. Das Rennen verlief einfach optimal. Mein Trainer Pierre Ayadi hatte mir ein extra Tempomacher David Holmgrens besorgt, der jede Runde auf die Sekunde abspulte. So musste ich mich nur hinten reinhängen und das Rennen genießen. Ebenfalls mit im Rennen war die mehrfache Deutsche Meisterin Denis Krebs, die ebenfalls mit einer neuen Bestzeit von 9.10.07 überzeugen konnte. In zwei Wochen geht es jetzt ab ins Trainingslager nach Südafrika wo die besten Deutschen Läufer/innen zusammen 4 Wochen trainieren werden. Mit dem heutigen Rennen kann ich zuversichtlich der Draußensaison entgegen blicken. Ich bin auf dem richtigen Weg… Bis bald, iki

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